Was Handwerkersoftware wirklich kostet – und warum kaum jemand den Preis nennt
Das nimmst du mit
- ✓Welche versteckten Posten den Preis treiben
- ✓Warum „Preis auf Anfrage" ein Warnsignal ist
- ✓Welche Fragen du beim Vergleich stellst
- ✓Wie Leyto es anders macht
Du vergleichst zwei, drei Programme und stellst fest: Der Preis auf der Startseite sagt erstaunlich wenig darüber, was am Monatsende wirklich von deinem Konto abgeht. Mal steht eine verlockend kleine Zahl groß auf der Seite, mal steht da gar keine. Beides hat einen Grund – und beide Gründe solltest du kennen, bevor du unterschreibst.
Der Schild-Preis ist nicht der echte Preis
Die große Zahl auf der Preisseite ist ein Schild, kein Kassenbon. Sie gilt oft für einen einzigen Nutzer, im günstigsten Tarif, ohne die Funktionen, die du tatsächlich brauchst. Was dann dazukommt, steht weiter unten – oder gar nicht. Der ehrliche Preis ist der, den ein Betrieb deiner Größe nach einem Jahr wirklich gezahlt hat.
Die versteckten Posten
Es sind selten dramatische Einzelbeträge. Es ist die Summe vieler kleiner Aufschläge, die den Tarif am Ende verdoppeln können:
- Nicht jeder Sitz ist gleich. Dass weitere Nutzer etwas kosten, ist normal. Tückisch wird es, wenn ein Zugang vollwertig ist und der nächste abgespeckt – und vorher kaum zu durchschauen ist, wer welchen Sitz braucht. Erst die Summe am Monatsende zeigt, was das Team wirklich kostet.
- Büro und mobil getrennt. Manche Anbieter trennen den vollwertigen Büro-Zugang vom abgespeckten Mobil-Zugang – und stellen beides getrennt in Rechnung. Wer unterwegs und im Büro arbeitet, zahlt doppelt.
- Einrichtung & Setup. Eine einmalige Gebühr für Einrichtung, Migration oder Schulung, die im Schild-Preis nicht auftaucht.
- Schnittstellen als Aufpreis. Einzelne Funktionen oder Anbindungen kosten extra obendrauf – Stück für Stück.
- Mindestlaufzeit. Eine lange Vertragsbindung ist kein Preisposten, aber ein Risikoposten: Stimmt es nicht, zahlst du trotzdem weiter.
Warum manche Anbieter gar keinen Preis nennen
Die andere Variante ist „Preis auf Anfrage". Statt einer Zahl bekommst du ein Beratungsgespräch, ein individuelles Angebot, vielleicht einen Partner, der die Software bei dir einrichtet. Manchmal hat das gute Gründe. Oft heißt es aber schlicht: Der Preis wird verhandelt – und wer schlecht verhandelt, zahlt mehr. Intransparenz ist selbst ein Warnsignal. Wer dir nicht sagen will, was es kostet, sagt dir damit schon etwas über das Geschäftsmodell.
Was du beim Vergleich wirklich fragst
Damit dich kein Schild blendet, geh mit derselben kurzen Liste durch jedes Angebot. Fünf Fragen, die den echten Preis sichtbar machen:
Die fünf Fragen für den ehrlichen Vergleich
- ✓Sind alle Nutzer Vollnutzer? Oder ist „mobil" ein abgespeckter, separat berechneter Zugang?
- ✓Ist die mobile Nutzung inklusive? Oder kostet das Arbeiten auf der Baustelle extra?
- ✓Gibt es eine Mindestlaufzeit? Wie lange bist du gebunden, wenn es doch nicht passt?
- ✓Fallen Setup- oder Einrichtungskosten an? Einmalig, versteckt, im Schild-Preis nicht genannt?
- ✓Kann ich monatlich kündigen? Und vorher kostenlos testen, ohne Risiko?
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Leytos Antwort: ein Preis, der draufsteht
Wir halten es bewusst andersherum. Bei Leyto steht der Preis offen da, ohne Beratungsgespräch und ohne Verhandlung. Nutzer ist Nutzer – es gibt keine getrennten Büro- und Mobil-Zugänge, jeder im Team wechselt frei zwischen Schreibtisch und Handy, ohne Aufpreis. Du kannst 30 Tage gratis testen, danach monatlich kündigen, und es gibt keine Mindestlaufzeit. Nicht, weil das eine Marketing-Idee wäre, sondern weil für einen kleinen Betrieb nicht der Preis die Hürde ist, sondern das Risiko – und das nehmen wir raus.
Fazit
Der Schild-Preis ist der Anfang der Frage, nicht die Antwort. Rechne mit allen Posten – Nutzer, mobil, Setup, Schnittstellen, Bindung – und frag im Zweifel direkt nach. Und wenn dir jemand den Preis gar nicht erst nennen will, hast du eine deiner wichtigsten Antworten schon bekommen.